Praxisreinigung für Arzt-, Zahnarzt- und Therapiepraxen in Berlin
Reinigung nach Ihrem Hygieneplan – mit klarer Trennung zwischen Wartezimmer und Behandlungsraum

Eine Arztpraxis wird an einem Sprechstundentag von vielen Menschen genutzt, die gesund, erkältet oder ernsthaft krank sind. Sie sitzen im Wartezimmer, legen die Versichertenkarte auf den Empfangstresen, benutzen die Patiententoilette und liegen auf der Untersuchungsliege. Die Reinigung einer solchen Praxis ist deshalb keine Büroreinigung mit stärkerem Mittel. Sie muss wissen, welche Fläche nur gereinigt und welche desinfizierend gereinigt wird, sie muss die Reihenfolge der Räume einhalten und sie muss sich an den Hygieneplan halten, den die Praxis ohnehin führt.
Der Reinigungsdienst PUTZPROFIS Berlin übernimmt die laufende Reinigung von Hausarzt- und Facharztpraxen, Zahnarztpraxen, Physio-, Ergo- und Psychotherapiepraxen in allen zwölf Bezirken. Wir bringen mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Objektreinigung mit und arbeiten mit festen Teams, die vor dem ersten Einsatz in Ihre Räume und Ihren Hygieneplan eingewiesen werden. Ebenso wichtig ist uns eine ehrliche Abgrenzung: Medizinprodukte und Instrumente bereitet Ihr Praxisteam auf, nicht die Reinigungsfirma.
Objektleiter Pascal Hartmann stimmt mit Praxisleitung oder Hygienebeauftragten ab, welche Flächen wie behandelt werden, weist das Team ein und prüft die Ergebnisse vor Ort.
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Ändern sich Ihre Sprechzeiten, kommt ein neuer Behandlungsraum hinzu oder überarbeiten Sie den Hygieneplan, sprechen Sie mit derselben Person, die Ihre Praxis kennt. Er sorgt dafür, dass die geänderte Anweisung beim nächsten Einsatz auch bei Vertretungskräften ankommt.
Wer in der Praxis was reinigt: eine klare Aufgabenteilung
Die häufigste Ursache für Hygienelücken in Praxen ist nicht ein schlechtes Reinigungsmittel, sondern eine unklare Zuständigkeit. Wischt das Praxisteam die Liege nach jedem Patienten, oder macht das die Reinigungskraft am Abend? Wer kümmert sich um die Oberfläche der Behandlungseinheit, wer um den Boden darunter? Solche Fragen klären wir vor dem Start schriftlich. Die folgende Übersicht zeigt, wie die Aufgaben in vielen Praxen sinnvoll verteilt sind. Ihre Praxis kann davon abweichen – dann gilt Ihre Regelung.
| Aufgabe | Praxisteam | Reinigungsfirma |
|---|---|---|
| Aufbereitung von Medizinprodukten (Instrumente, Hand- und Winkelstücke, Sonden, Endoskope) | ja – durch sachkundiges Personal nach Herstellerangaben und validierten Verfahren | nein |
| Wischdesinfektion patientennaher Flächen zwischen zwei Patienten (Liege, Armlehne, Kontaktfläche am Gerät) | ja – unmittelbar nach der Behandlung | nein, da tagsüber laufend erforderlich |
| Desinfizierende Reinigung von Arbeitsflächen, Liegen und Kontaktflächen am Ende des Praxistages | nach Absprache | ja, wenn so im Leistungsverzeichnis festgelegt |
| Fußböden in Behandlungs-, Warte- und Funktionsräumen | nur bei sichtbarer Kontamination sofort | ja – im vereinbarten Turnus und Verfahren |
| Patienten- und Personaltoiletten, Waschbecken, Spender | Kontrolle während der Sprechzeit | ja – Reinigung und Nachfüllen |
| Empfang, Wartezimmer, Flure, Türklinken, Lichtschalter | nein | ja |
| Kanülenabwurfbehälter, infektiöse Abfälle | ja – Sammlung und Übergabe an den Entsorger | nein |
| Üblicher Praxis- und Büroabfall, Papierkörbe | nein | ja – leeren, Beutel wechseln, zur Sammelstelle bringen |
| Praxiswäsche (Kittel, Liegenauflagen aus Stoff) | ja – oder über einen Wäschedienst | nein |
Nach § 8 der Medizinprodukte-Betreiberverordnung ist die Aufbereitung von Medizinprodukten Aufgabe des Betreibers, also der Praxis. Sie muss mit geeigneten validierten Verfahren und durch Personal mit entsprechender Sachkenntnis erfolgen; die gemeinsame Empfehlung von KRINKO und BfArM beschreibt die Anforderungen. Eine Reinigungsfirma übernimmt diese Aufgabe nicht – auch nicht vertretungsweise. Wir arbeiten im Aufbereitungsraum nur dort, wo Sie es freigeben, etwa am Boden oder an Wandflächen, und berühren keine Instrumente, Container oder Geräte des Aufbereitungsprozesses.
Diese klare Grenze schützt beide Seiten. Ihr Team weiß, dass am Abend niemand Fremdes an Sterilgutverpackungen oder Geräten hantiert, und unsere Reinigungskräfte wissen genau, wo ihre Arbeit beginnt und endet. Schränke mit Sterilgut, Medikamentenkühlschränke und Ablagen mit vorbereiteten Behandlungssets öffnen oder räumen wir nicht.
Patientenbereiche und Behandlungsbereiche getrennt planen
Nicht jede Fläche in einer Praxis hat dasselbe Infektionsrisiko. Die Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut zu den Anforderungen an die Reinigung und Desinfektion von Flächen unterscheidet deshalb danach, wie nah eine Fläche am Patienten ist und wie häufig sie mit Händen oder Haut in Berührung kommt. Für die Praxisreinigung ergeben sich daraus zwei deutlich verschiedene Arbeitsbereiche, die wir mit eigenen Tüchern, eigenen Mitteln und einer festen Reihenfolge behandeln.
- •Empfangstresen, Kartenlesegerät-Umfeld und Kugelschreiberablage in Griffhöhe
- •Sitzflächen, Armlehnen und Tische im Wartezimmer, Zeitschriftenablagen
- •Türklinken, Lichtschalter, Handläufe, Aufzugtaster und Garderobenhaken
- •Spielecke für Kinder mit abwischbarem Spielzeug nach Absprache
- •Patiententoiletten mit Waschbecken, Spendern und Wickelauflage
- •Böden im Eingangsbereich, die bei Nässe besonders stark beansprucht werden
- ✓Untersuchungsliegen, Behandlungsstühle und Hocker nach Hygieneplan desinfizierend
- ✓Arbeitsflächen, Waschplatz, Spender für Seife und Händedesinfektion
- ✓Außenflächen von Schränken, Rollwagen und Geräten, soweit freigegeben
- ✓Fußboden mit eigenem Mopp-Bezug je Raum
- ✓Abwurfbehälter für Praxisabfall leeren, Beutel wechseln
- ✓Keine Arbeiten an Instrumenten, Sterilgut oder angeschlossenen Medizingeräten
Die Reihenfolge entscheidet mit
Wir arbeiten von den weniger belasteten zu den stärker belasteten Bereichen: zuerst Büro und Personalräume, dann Empfang und Wartezimmer, danach Behandlungsräume und zum Schluss die Sanitärbereiche. Innerhalb eines Raumes geht es von oben nach unten und von sauber nach schmutzig, also von der Arbeitsfläche zur Liege und erst danach zum Boden. Tücher werden nach jedem Raum oder sobald sie verbraucht sind gewechselt; ein Tuch, das in einem Behandlungsraum war, kommt nicht zurück ins Wartezimmer.
Häufig berührte Flächen haben Vorrang
Erreger werden in Praxen vor allem über Hände weitergegeben. Deshalb haben die sogenannten High-Touch-Flächen in unserem Leistungsverzeichnis eine eigene Zeile: Tresenkante, Türgriffe, Spülknöpfe, Wasserhähne, Armlehnen, Klingel und Aufzugtaster. Sie werden bei jedem Einsatz bearbeitet – auch wenn sie sauber aussehen, denn Keime sieht man nicht.
Der Hygieneplan Ihrer Praxis als Arbeitsgrundlage
Praxen arbeiten in einem Rahmen, der über das Übliche hinausgeht. § 23 des Infektionsschutzgesetzes verpflichtet unter anderem die Leitungen von Arzt- und Zahnarztpraxen sowie von Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe, die nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft erforderlichen Maßnahmen zu treffen, um nosokomiale Infektionen zu verhüten. Das Gesetz vermutet, dass dieser Stand eingehalten ist, wenn die Empfehlungen der KRINKO beachtet werden. Hinzu kommt der Arbeitsschutz: Die Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe TRBA 250 verlangt für Tätigkeiten im Gesundheitsdienst schriftlich festgelegte Maßnahmen zu Reinigung, Desinfektion und Entsorgung – den Hygieneplan.
Die Reinigungsfirma schreibt Ihren Hygieneplan nicht – sie setzt den Teil, der die Flächenreinigung betrifft, verlässlich um. Deshalb beginnt jede Zusammenarbeit mit dem Blick in Ihren Plan.
Was wir aus dem Hygieneplan übernehmen
- Welche Räume und Flächen gereinigt und welche desinfizierend gereinigt werden
- Welches Flächendesinfektionsmittel verwendet wird, in welcher Konzentration und mit welcher Einwirkzeit
- Wie oft jede Fläche bearbeitet wird – täglich, wöchentlich oder in längeren Abständen
- Welche Schutzausrüstung beim Arbeiten in Behandlungs- und Funktionsräumen zu tragen ist
- Wie mit sichtbaren Kontaminationen, etwa durch Blut oder andere Körperflüssigkeiten, umzugehen ist und wer das übernimmt
- Welche Räume nur nach Freigabe oder gar nicht betreten werden, zum Beispiel Aufbereitung, Labor oder Röntgen
- Wie die Reinigung dokumentiert wird und wo die Nachweise abgelegt werden
Aus diesen Punkten entsteht eine Arbeitsanweisung pro Raum, die unser Team bei sich trägt. Ist Ihr Hygieneplan an einer Stelle zur Flächenreinigung unklar oder fehlt ein Bereich, sprechen wir das bei der Begehung an. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen oder Ihrer Hygienebeauftragten; wir liefern die praktische Erfahrung, wie sich eine Vorgabe im Abendeinsatz umsetzen lässt.
Reinigung oder Desinfektion – eine fachliche, keine gefühlte Entscheidung
In Wartezimmer, Flur und Büro ist eine gründliche Reinigung in aller Regel ausreichend. Desinfizierend gereinigt werden Flächen, die dem Patienten nahe sind oder häufig berührt werden, sowie Bereiche, in denen mit Kontamination zu rechnen ist – so, wie es der Hygieneplan festlegt. Wo die Wischdesinfektion vorgesehen ist, wird das Mittel nicht gesprüht, sondern mit getränktem Tuch aufgetragen, damit die Fläche vollständig benetzt ist und keine Aerosole entstehen. Die Fläche kann in der Regel wieder genutzt werden, sobald sie sichtbar trocken ist, sofern Hersteller oder Hygieneplan nichts anderes angeben.
Jede Fachrichtung bringt eigene Reinigungsschwerpunkte mit
Eine Hausarztpraxis mit Infektsprechstunde stellt andere Anforderungen als eine psychotherapeutische Praxis mit zwei Gesprächszimmern. Wir planen die Reinigung deshalb nicht nach Quadratmetern, sondern nach dem, was in den Räumen tatsächlich passiert. Die folgenden Beispiele zeigen, worauf wir in typischen Praxisarten besonders achten.
Viele Patienten, oft mit Atemwegsinfekten. Schwerpunkt auf Wartezimmer, Tresen und Toiletten; Blutentnahme- und EKG-Räume mit desinfizierender Reinigung der Kontaktflächen nach Plan.
Behandlungseinheiten mit vielen Oberflächen, Spray-Nebel im Raum, Röntgenbereich. Außenflächen der Einheit und Fußböden übernehmen wir nach Freigabe; Hand- und Winkelstücke, Absauganlage und Wasserführung sind Sache der Praxis.
Liegen, Übungsmatten, Pezzibälle, Geräte mit Hautkontakt und Umkleiden. Hier lohnt eine klare Absprache, welche Geräte das Team zwischen den Patienten wischt und was wir abends desinfizierend reinigen.
Wenige Räume, ruhige Atmosphäre, oft Altbau mit Holzdielen und Textilien. Der Schwerpunkt liegt auf Staubfreiheit, gepflegten Polstermöbeln und absoluter Diskretion gegenüber allem, was im Raum liegt.
Eingriffsräume mit erhöhten Anforderungen an die Flächenhygiene, Laser- oder Lichtgeräte. Wir reinigen nach den Vorgaben für diesen Raum und lassen Geräte unberührt, soweit nichts anderes vereinbart ist.
Spielecken, Wickelplätze, getrennte Wartebereiche für infektiöse Kinder. Spielzeug, das gereinigt werden soll, legen wir mit Ihnen fest; Wickelauflagen werden nach Hygieneplan behandelt.
Gehört zu Ihrer Praxis ein Bereich für ambulante Operationen oder eine Dialyse, gelten nochmals strengere Anforderungen. Ob und in welchem Umfang wir solche Bereiche übernehmen, klären wir ausschließlich nach einer gemeinsamen Begehung und auf Grundlage Ihres Hygieneplans.
Praxisreinigung abstimmen: Begehung mit Blick in Ihren Hygieneplan
Nennen Sie uns Fachrichtung, Zahl der Behandlungsräume und Sprechzeiten. Bei der kostenfreien Besichtigung gehen wir Ihre Räume gemeinsam durch, sehen uns den Hygieneplan an und legen fest, was Ihr Team übernimmt und was wir übernehmen. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Leistungsverzeichnis.
Was eine externe Praxisreinigung Ihrem Team konkret bringt
Medizinische Fachangestellte sind für Patienten, Abrechnung, Termine und Aufbereitung da. Wenn sie nach Sprechstundenende zusätzlich Böden wischen und Toiletten putzen, fehlt diese Zeit an anderer Stelle – und die Reinigung wird zur Restaufgabe, die je nach Tagesverlauf mal gründlich, mal eilig ausfällt. Eine Reinigungsfirma, die Ihre Praxis kennt, ändert daran Folgendes:
Ihr Team beendet den Tag mit der Aufbereitung und dem Aufräumen der Behandlungsräume. Böden, Sanitärbereiche, Wartezimmer und Empfang übernehmen wir danach.
Was im Hygieneplan zur Flächenreinigung steht, wird jeden Abend gleich umgesetzt. Kommt das Gesundheitsamt zur Praxisbegehung, liegt schwarz auf weiß vor, welche Fläche wer womit und in welchem Rhythmus reinigt.
Eigene Tuchfarben für Patienten-, Behandlungs- und Sanitärbereiche und eine feste Reihenfolge verhindern, dass Keime von der Toilette auf den Tresen gelangen.
Saubere, trockene Böden ohne Rückstände, gefüllte Spender und geleerte Abwürfe sind auch Arbeitsschutz – gerade dort, wo mit Biostoffen gerechnet werden muss.
Patienten beurteilen eine Praxis auch nach Wartezimmer und Toilette. Ein gepflegter Empfang zeigt, dass Hygiene hier nicht nur im Behandlungsraum ernst genommen wird.
Weil im Leistungsverzeichnis steht, was wir nicht tun – Medizinprodukte, Sterilgut, infektiöse Abfälle –, gibt es keine Grauzonen, in denen sich jeder auf den anderen verlässt.
Mittel und Verfahren werden auf Kunstleder, Linoleum, Kautschuk oder Parkett abgestimmt. So bleiben Bezüge geschmeidig und Böden rutschhemmend.
Fällt eine Reinigungskraft aus, organisieren wir Ersatz und geben die Arbeitsanweisung für Ihre Räume mit. Sie müssen niemanden neu einweisen.
Tägliche Leistungen und periodische Arbeiten wie Grundreinigung oder Fensterreinigung stehen getrennt im Angebot. Sie sehen genau, wofür Sie zahlen.
Arbeitsregeln unserer Teams in medizinischen Räumen
Wer abends in einer Praxis reinigt, ist allein mit Geräten, Medikamenten und Unterlagen. Für diese Situation gelten bei uns feste Regeln, die jedes Teammitglied vor dem ersten Einsatz kennt.
Abfall, Wäsche und Verbrauchsmaterial: was dazugehört
Abfälle aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes werden nach der Vollzugshilfe der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA-Mitteilung 18) unterschieden. Der größte Teil des Praxisabfalls – Papierhandtücher, Tupfer ohne starke Kontamination, Verpackungen, Einmalunterlagen – ist Abfall, an dessen Sammlung keine besonderen Anforderungen gestellt werden. Spitze und scharfe Gegenstände sowie infektiöse Abfälle sind dagegen gesondert zu sammeln.
- Übernehmen wir: Papierkörbe und Abfallbehälter in allen Räumen leeren, Behälter auswischen, neue Beutel einsetzen und die Säcke zu den vorgesehenen Tonnen bringen.
- Übernehmen wir: Seife, Papierhandtücher und Toilettenpapier nachfüllen; Spender für Händedesinfektion nach Absprache kontrollieren und melden, wenn sie leer werden.
- Bleibt bei der Praxis: Kanülenabwurfbehälter verschließen und übergeben, infektiöse Abfälle sammeln, Abholung durch den zugelassenen Entsorger.
- Bleibt bei der Praxis: Praxiswäsche wie Kittel und textile Liegenauflagen; diese gehören in ein desinfizierendes Waschverfahren oder zu einem Wäschedienst.
Unsere Teams greifen nie mit der Hand in Abfallbehälter und drücken Säcke nicht zusammen. Liegt eine Kanüle oder ein anderer spitzer Gegenstand außerhalb des Abwurfbehälters, fassen wir ihn nicht an: Die Stelle wird kenntlich gemacht und der Praxis sofort gemeldet. So bleibt das Risiko von Nadelstichverletzungen für alle gering.
Vom ersten Termin bis zur laufenden Betreuung Ihrer Praxis
Bis die Reinigung Ihrer Praxis reibungslos läuft, sind einige Abstimmungen nötig. Die Zeitleiste zeigt, wie wir vorgehen und wann Sie welche Entscheidung treffen.
Rundgang mit Praxisleitung oder Hygienebeauftragter: Räume, Bodenbeläge, Sanitärbereiche, Zugänge, Schließsystem und Sprechzeiten.
Wir übertragen die Vorgaben zur Flächenreinigung in ein Leistungsverzeichnis und klären offene Punkte, etwa beim Desinfektionsmittel.
Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit täglichen und periodischen Leistungen sowie der Aufgabenteilung zwischen Praxis und uns.
Das feste Team lernt Ihre Räume kennen: verbotene Bereiche, Lage der Spender, Abfallsammelstellen, Alarmanlage.
Der Objektleiter prüft die ersten Einsätze persönlich und nimmt Ihre Rückmeldungen auf.
Neue Räume, geänderte Sprechzeiten oder ein überarbeiteter Hygieneplan fließen zeitnah in die Arbeitsanweisung ein.
Reinigungszeiten, die zur Sprechstunde passen
Die Hauptreinigung findet nach dem letzten Patienten statt, wenn das Praxisteam die Aufbereitung abgeschlossen hat. Praxen mit Abendsprechstunde lassen oft früh am Morgen reinigen. Bei sehr hohem Patientenaufkommen kann eine kurze Zwischenrunde für Patiententoiletten und Wartezimmer zur Mittagszeit sinnvoll sein. Mittwochnachmittage oder Brückentage, an denen viele Praxen geschlossen haben, eignen sich für Arbeiten mit längerer Trocknungszeit, etwa eine Grundreinigung der Böden.
Wer bei Ihnen reinigt und wer dafür geradesteht
PUTZPROFIS Berlin gehört zu RAT Gebäudeservice, ansässig in der Kollwitzstraße 76 in Prenzlauer Berg. Verantwortlich ist Luan Rashiti; die Betreuung Ihrer Praxis übernimmt Objektleiter Pascal Hartmann. Die Fakten im Überblick:
Zur Versicherung: Unsere Betriebshaftpflicht bei der DEVK deckt Personen- und Sachschäden pauschal bis 3 Millionen Euro und Vermögensschäden bis 500.000 Euro. Für Sie bedeutet das: Sollte bei der Reinigung einmal ein Gerät, eine Liege oder eine Bodenfläche beschädigt werden, ist das abgesichert.
Nach dem Start bleibt die Qualität kein Zufall. Der Objektleiter prüft die Räume stichprobenartig vor Sprechstundenbeginn und gleicht das Ergebnis mit dem Leistungsverzeichnis ab. Auffälligkeiten besprechen wir nicht nur, wir suchen die Ursache: Liegt es an der Zeit, am Mittel, an der Reihenfolge? Danach wird die Anweisung angepasst, damit das Problem nicht wiederkehrt.
Praxen in allen Berliner Bezirken
Ob Gemeinschaftspraxis in einem Ärztehaus in Charlottenburg, Zahnarztpraxis im Altbau in Friedrichshain oder Physiotherapie im Gewerbehof in Neukölln – wir betreuen Praxen in der ganzen Stadt. Kurze Wege zwischen den Einsätzen machen frühe und späte Reinigungszeiten möglich. Mehr zu unseren Einsatzorten finden Sie unter Einsatzgebiete in Berlin.
Muss nach einem Infektionsgeschehen mehr geschehen als die tägliche Flächenhygiene, etwa eine umfassende Behandlung aller Räume, finden Sie die Einzelheiten auf unserer Seite zur Desinfektionsreinigung.
Fragen von Praxisinhabern und Hygienebeauftragten
Diese Fragen hören wir vor Beginn einer Zusammenarbeit am häufigsten. Was für Ihre Praxis gilt, klären wir bei der Besichtigung im Detail.
Bereiten Sie auch Instrumente und andere Medizinprodukte auf?
Nein. Die Aufbereitung von Medizinprodukten, also Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von Instrumenten, Hand- und Winkelstücken oder Sonden, ist nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung Aufgabe der Praxis und ihres sachkundigen Personals. Wir reinigen Räume, Möbel, Böden, Sanitärbereiche und die vereinbarten Flächen, nicht die Medizinprodukte selbst.
Arbeiten Sie nach unserem Hygieneplan?
Ja. Der Hygieneplan Ihrer Praxis ist die Grundlage unserer Arbeitsanweisung. Wir übernehmen daraus, welche Flächen gereinigt und welche desinfizierend gereinigt werden, mit welchem Mittel, in welcher Konzentration und in welchem Turnus. Ändert sich der Plan, passen wir die Anweisung an.
Was ist der Unterschied zwischen Patientenbereichen und Behandlungsbereichen?
Patientenbereiche sind Empfang, Wartezimmer, Flure und Patiententoiletten. Dort steht die gründliche Reinigung mit Schwerpunkt auf häufig berührten Flächen im Vordergrund. In Behandlungs- und Untersuchungsräumen kommen patientennahe Flächen hinzu, die nach Hygieneplan meist desinfizierend gereinigt werden. Die Trennung bestimmt Tuchfarben, Reihenfolge und Mittel.
Wie oft sollte eine Arztpraxis gereinigt werden?
In den meisten Praxen werden Behandlungsräume, Sanitärbereiche, Empfang und Wartezimmer an jedem Praxistag gereinigt. Flächen mit längeren Intervallen, etwa Heizkörper, Schrankoberseiten oder Fenster, werden in einem Jahresplan festgelegt. Verbindlich ist, was Ihr Hygieneplan vorsieht.
Wer stellt die Desinfektionsmittel?
Das klären wir bei der Begehung. Viele Praxen geben das Flächendesinfektionsmittel aus ihrem Hygieneplan vor, damit nur ein Präparat im Haus ist. Alternativ bringen wir ein abgestimmtes Mittel mit. Wichtig ist, dass Wirkstoff, Konzentration und Einwirkzeit zum Hygieneplan passen.
Entsorgen Sie auch infektiöse Abfälle und Kanülenabwurfbehälter?
Nein. Spitze und scharfe Gegenstände, Kanülenabwurfbehälter und Abfälle, für die besondere Anforderungen gelten, bleiben in der Verantwortung der Praxis und ihres Entsorgers. Wir leeren die vereinbarten Behälter mit üblichem Praxisabfall, setzen neue Beutel ein und bringen sie zu den vorgesehenen Sammelstellen.
Wird während der Sprechzeiten gereinigt?
Die Hauptreinigung findet in der Regel nach Praxisschluss oder vor Sprechstundenbeginn statt. Bei hoher Patientenzahl kann eine kurze Zwischenreinigung der Patiententoiletten und des Wartezimmers sinnvoll sein. Behandlungsräume reinigen wir nur, wenn dort niemand behandelt wird.
Reinigen Sie auch Zahnarztpraxen und Physiotherapiepraxen?
Ja. Für Zahnarztpraxen planen wir Behandlungszimmer, Steri-Raum-Umfeld nach Absprache, Röntgenbereich und Wartezone. In Physiotherapie- und Ergotherapiepraxen liegen die Schwerpunkte auf Liegen, Geräten mit Hautkontakt, Übungsmatten und Umkleiden. Was davon wir übernehmen und was das Praxisteam selbst wischt, legen wir schriftlich fest.
Wie gehen Sie mit Patientendaten und Unterlagen um?
Unterlagen auf Tresen und Schreibtischen bleiben unberührt, Bildschirme und Akten werden nicht gelesen oder verschoben. Unsere Teams arbeiten verschwiegen über alles, was sie in der Praxis sehen. Auf Wunsch unterzeichnen wir eine Verschwiegenheitsvereinbarung.
Was passiert, wenn ein Patient mit einer meldepflichtigen Infektion in der Praxis war?
Die unmittelbaren Maßnahmen im Behandlungsraum ergreift Ihr Praxisteam nach Hygieneplan. Ist darüber hinaus eine umfassende desinfizierende Reinigung nötig, stimmen wir eine gesonderte Desinfektionsreinigung mit Ihnen ab.
Wer ist bei Fragen unser Ansprechpartner?
Objektleiter Pascal Hartmann. Er führt die Begehung durch, weist das Reinigungsteam in Ihrer Praxis ein und kontrolliert die Qualität regelmäßig. Rückmeldungen von Praxisleitung oder Hygienebeauftragten gehen direkt an ihn.
Was kostet eine Praxisreinigung?
Das hängt von Fläche, Zahl der Behandlungsräume, Fachrichtung, Turnus und dem Anteil desinfizierend zu reinigender Flächen ab. Nach einer kostenfreien Begehung Ihrer Praxisräume legen wir ein schriftliches Leistungsverzeichnis mit Preis vor.