Unterhaltsreinigung nach festem Turnus – damit Ihr Objekt dauerhaft gepflegt bleibt
Kontinuierliche Unterhaltsreinigung im Vertrag: klare Intervalle, feste Reviere und ein Leistungsverzeichnis für jede Position

Sauberkeit ist kein Zustand, den man einmal herstellt und dann behält. Jeder Arbeitstag, jeder Kundenbesuch und jeder Regenschauer bringt neuen Schmutz ins Haus. Die Unterhaltsreinigung ist die Antwort darauf: eine regelmäßige Reinigung in festen Abständen, die genau das entfernt, was durch die Nutzung entsteht – bevor es sich festsetzt und später nur noch mit großem Aufwand zu beseitigen ist.
Für Objekte in ganz Berlin übernehmen wir diese laufende Reinigung als vertraglich vereinbarte Leistung. Der Unterschied zu einer Putzhilfe auf Zuruf liegt im System: Jede Raumgruppe hat ihre Positionen, jede Position ihren Turnus, jede Reinigungskraft ihr Revier. Kontinuierlich bedeutet dabei, dass die Reinigung auch bei Urlaub oder Krankheit im vereinbarten Rhythmus weiterläuft, weil jedes Revier eine eingewiesene Vertretung mit denselben Unterlagen hat. Die erfahrene Reinigungsfirma PUTZPROFIS Berlin gehört zu RAT Gebäudeservice und bringt mehr als 20 Jahre praktische Erfahrung in der Objektreinigung mit – Erfahrung, die vor allem in der Planung sichtbar wird.
Unterhaltsreinigung, Grundreinigung, Sonderreinigung – die Abgrenzung
In Angeboten und Ausschreibungen werden die Begriffe oft vermischt. Für einen funktionierenden Reinigungsvertrag ist die Trennung aber entscheidend, weil sie bestimmt, was der monatliche Preis abdeckt und was gesondert beauftragt wird.
- •wiederholt sich in festen Abständen – täglich bis monatlich
- •entfernt nutzungsbedingten Schmutz wie Staub, Straßenschmutz, Fingerabdrücke, Kalkspuren
- •erhält einen gepflegten Zustand, statt ihn neu herzustellen
- •wird pauschal pro Monat abgerechnet
- •ist Kernbestandteil des Reinigungsvertrags
- ✓findet ein- bis wenige Male im Jahr oder aus Anlass statt
- ✓entfernt Pflegefilmschichten, eingetretenen Schmutz, Kalkablagerungen
- ✓stellt einen sauberen Ausgangszustand wieder her
- ✓wird je Einsatz kalkuliert
- ✓siehe Grundreinigung und Sonderreinigung
Die beiden Leistungen bauen aufeinander auf: Eine gute laufende Reinigung verlängert die Abstände zwischen den Grundreinigungen deutlich. Umgekehrt arbeitet die Unterhaltsreinigung effizienter, wenn sie auf einem frisch grundgereinigten Boden beginnt. Deshalb empfehlen wir bei Vertragsbeginn oft, den Start mit einem einmaligen Intensiveinsatz zu verbinden.
Wann zusätzlich zur laufenden Reinigung ein Sondereinsatz nötig wird
Manche Ereignisse sprengen jeden Turnus: ein Wasserschaden im Keller, eine Renovierung einzelner Etagen, ein Umzug innerhalb des Hauses oder ein Infektionsgeschehen unter den Mitarbeitenden. In solchen Fällen wäre es falsch, die laufende Reinigung einfach länger arbeiten zu lassen. Sinnvoller ist ein eigener Einsatz mit passender Ausrüstung, nach dem die Unterhaltsreinigung wieder im gewohnten Rhythmus übernimmt. Weil wir Ihr Objekt bereits kennen, lässt sich ein solcher Zusatzeinsatz ohne lange Vorlaufzeit für Besichtigung und Einweisung planen.
Auch die Glasreinigung zählt in den meisten Verträgen nicht zur Unterhaltsreinigung. Erreichbare Glastüren und Spiegel werden im laufenden Turnus mitgereinigt, Fenster und Glasfassaden dagegen in eigenen Intervallen, siehe Fensterreinigung.
Turnus-Matrix: Wie oft welche Position gereinigt wird
Die zentrale Frage jeder laufenden Reinigung lautet: Wie oft? Zu selten, und es entstehen sichtbare Mängel und Hygieneprobleme. Zu häufig, und Sie bezahlen Arbeit, die keinen Unterschied macht. Die folgende Matrix zeigt Richtwerte, mit denen wir bei der Planung starten – abhängig davon, wie intensiv ein Objekt genutzt wird.
| Position | Hohe Nutzung | Mittlere Nutzung | Geringe Nutzung |
|---|---|---|---|
| WCs, Waschbecken, Armaturen | täglich | täglich | 2–3× pro Woche |
| Eingangsbereich, Schmutzfangzone | täglich | täglich bis 3× pro Woche | wöchentlich |
| Hartböden in Verkehrsflächen | täglich | 2–3× pro Woche | wöchentlich |
| Teppichböden saugen | täglich | 2× pro Woche | wöchentlich |
| Kontaktflächen: Klinken, Schalter, Handläufe | täglich | 2–3× pro Woche | wöchentlich |
| Abfallbehälter leeren | täglich | täglich bis 3× pro Woche | nach Bedarf |
| Teeküchen und Sozialräume | täglich | täglich bis 3× pro Woche | wöchentlich |
| Erreichbare Flächen abstauben | 2× pro Woche | wöchentlich | 14-täglich |
| Heizkörper, Sockelleisten, Türblätter | monatlich | monatlich | quartalsweise |
Was hohe, mittlere und geringe Nutzung bedeutet
Als hoch genutzt gelten Flächen mit Publikumsverkehr oder vielen Personen pro Quadratmeter: Eingangshallen, Wartebereiche, Verkaufsflächen, Sanitärräume in vollen Bürogeschossen oder Umkleiden in Sportstätten. Mittlere Nutzung entspricht etwa einem normal besetzten Büro- oder Praxisbetrieb. Geringe Nutzung betrifft Archive, Lager, selten genutzte Besprechungsräume oder Nebentreppen.
Ein Objekt hat fast immer mehrere Nutzungsstufen gleichzeitig. Deshalb vergeben wir den Turnus nicht pauschal für das ganze Gebäude, sondern je Raumgruppe. Das ist der wirksamste Hebel, um Qualität und Kosten in ein vernünftiges Verhältnis zu bringen.
Saisonale Anpassungen im Jahresverlauf
Berlin hat ausgeprägte Jahreszeiten, und das merkt man in jedem Eingang. Von November bis März tragen Schuhe Streusplitt, Salzreste und Nässe ins Haus. Salzränder auf Steinböden und Teppichen entstehen schnell und lassen sich später nur mühsam entfernen. Für diese Monate planen wir in den Eingangszonen einen höheren Turnus oder eine zusätzliche Zwischenreinigung ein und achten darauf, dass Schmutzfangmatten ausreichend groß sind und regelmäßig ausgesaugt werden.
Im Sommer verschiebt sich der Schwerpunkt: Pollen und Feinstaub lagern sich auf Fensterbänken und erreichbaren Flächen ab, gleichzeitig sind viele Büros in der Urlaubszeit schwächer besetzt. Wer den Turnus in diesen Wochen flexibel reduziert oder freie Kapazität für periodische Positionen nutzt, gewinnt doppelt. Solche saisonalen Varianten halten wir direkt im Leistungsverzeichnis fest, damit sie nicht jedes Jahr neu verhandelt werden müssen.
Das Leistungsverzeichnis als Herzstück des Vertrags
Ein Reinigungsvertrag ohne genaues Leistungsverzeichnis lässt zu viel offen. Was heißt »Büros reinigen«? Werden Schreibtische abgewischt oder nur Böden gesaugt? Werden Heizkörper gereinigt, und wenn ja, wie oft? Erst das Verzeichnis beantwortet solche Fragen verbindlich. Für die laufende Reinigung enthält es bei uns mindestens folgende Bestandteile:
- Raumgruppen mit Flächen – etwa Verkehrsflächen, Arbeitsräume, Sanitär, Sozialräume, Nebenflächen.
- Leistungspositionen je Raumgruppe – konkrete Tätigkeiten statt Sammelbegriffe.
- Turnus je Position – täglich, an bestimmten Wochentagen, 14-täglich, monatlich.
- Zeitfenster – wann im Objekt gearbeitet werden darf, mit Rücksicht auf Betrieb und Mieter.
- Material- und Belagshinweise – welche Flächen besondere Mittel oder Verfahren brauchen.
- Verbrauchsmaterial – wer Seife, Papier und Müllbeutel stellt und wer nachfüllt.
- Prüfkriterien – woran gemessen wird, ob eine Position erledigt ist.
- Ansprechpartner und Meldewege – wer auf beiden Seiten für Rückmeldungen zuständig ist.
Ein gutes Leistungsverzeichnis ist so konkret, dass eine neue Reinigungskraft es ohne Rückfrage umsetzen kann – und dass Sie bei einer Kontrolle eindeutig sagen können, ob eine Leistung erbracht wurde.
Positionen eindeutig formulieren
Ob ein Leistungsverzeichnis im Alltag funktioniert, entscheidet sich an den Formulierungen. »Sanitärräume reinigen« lässt offen, ob Fliesenwände, Trennwände und Spiegel gemeint sind. Besser sind Positionen wie »WC-Becken, Sitze und Spülknöpfe innen und außen reinigen«, »Waschbecken und Armaturen entkalken« oder »Fliesenspiegel im Spritzbereich feucht abwischen«. Für Böden unterscheiden wir zwischen Kehren, Saugen, nebelfeuchtem und nassem Wischen, denn diese Verfahren haben sehr unterschiedliche Wirkung und Dauer. Je genauer die Positionen, desto weniger Interpretationsspielraum – für die Reinigungskraft wie für die Kontrolle.
Haben Sie bereits ein Leistungsverzeichnis aus einer früheren Ausschreibung, nehmen wir es gern als Grundlage. Bei der Besichtigung prüfen wir, ob es noch zur aktuellen Nutzung passt, und schlagen Änderungen vor, wo Intervalle zu knapp oder zu großzügig bemessen sind.
Revierreinigung: feste Gebiete, feste Verantwortung
In der Revierreinigung wird ein Objekt in Gebiete aufgeteilt. Jede Reinigungskraft erhält ein festes Revier – zum Beispiel ein Geschoss, einen Gebäudeflügel oder eine bestimmte Gruppe von Räumen – und ist für alle Positionen dort zuständig. Sie kennt die Räume, weiß, wo es nach Regentagen besonders schmutzig wird und welcher Mieter seinen Schreibtisch nicht angerührt haben möchte.
Das Gegenmodell ist die Kolonnenreinigung, bei der ein Team gemeinsam von Raum zu Raum zieht und jede Person bestimmte Tätigkeiten erledigt. Sie hat ihre Berechtigung bei großen, gleichförmigen Flächen oder bei einmaligen Einsätzen. Für die laufende Reinigung bevorzugen wir feste Reviere, weil sie Verantwortung klar zuordnen und die Qualität gleichmäßiger halten.
Wenn ein Mangel auffällt, ist bei der Revierreinigung sofort klar, in wessen Bereich er liegt. Das macht Rückmeldungen einfach und Korrekturen schnell.
Grundriss mit eingezeichneten Revieren und zugeordneten Positionen.
Jedes Revier hat eine eingewiesene Vertretung mit denselben Unterlagen.
Für Sie als Auftraggeber bedeutet das: Sie sehen über Monate dieselben Gesichter im Haus, Mieter und Mitarbeitende kennen ihre Reinigungskraft, und Absprachen gehen nicht bei jedem Personalwechsel verloren. Vor dem ersten Einsatz werden alle Revierkräfte im Objekt eingewiesen.
Was eine vertraglich geregelte Unterhaltsreinigung leistet
Der Nutzen der laufenden Reinigung zeigt sich nicht an einem einzelnen Tag, sondern über Monate. Die folgenden Vorteile ergeben sich gerade aus der Regelmäßigkeit und der vertraglichen Festlegung – und sie unterscheiden die Unterhaltsreinigung von gelegentlichen Einzelaufträgen.
Weil Schmutz in festen Abständen entfernt wird, schwankt das Erscheinungsbild nicht zwischen »frisch geputzt« und »dringend nötig«. Mitarbeitende und Besucher erleben jeden Tag dasselbe Niveau.
Schmutz, der regelmäßig aufgenommen wird, kann sich nicht in Belägen festsetzen. Die Abstände zwischen teuren Intensiveinsätzen werden länger.
Sand und Streusplitt wirken auf Böden wie Schleifpapier. Wer sie täglich aus Eingängen und Verkehrsflächen entfernt, schützt Linoleum, Parkett und Naturstein vor vorzeitigem Verschleiß.
Sanitärräume und häufig berührte Flächen werden nicht erst gereinigt, wenn sie auffallen, sondern nach Plan. Das senkt die Keimbelastung dort, wo viele Menschen dieselben Flächen anfassen.
Die laufende Reinigung wird als monatliche Pauschale abgerechnet. Das erleichtert Budgetplanung und Umlage auf Betriebskosten.
Durch Leistungsverzeichnis und Revierplan ist eindeutig geregelt, wer was wann erledigt. Diskussionen über Zuständigkeiten entfallen.
Arbeitgeber müssen Arbeitsstätten nach der Arbeitsstättenverordnung den hygienischen Erfordernissen entsprechend reinigen lassen. Eine dokumentierte laufende Reinigung hilft, diese Pflicht nachvollziehbar zu erfüllen.
Niemand im Haus muss nebenbei Papier nachfüllen, Teeküchen aufräumen oder Reinigungskräfte suchen. Personal, Material und Vertretung liegen beim Dienstleister.
Welcher Turnus passt zu Ihrem Objekt?
Bei einer kostenfreien Besichtigung gehen wir Raum für Raum durch, bewerten die Nutzung und schlagen Ihnen Intervalle je Raumgruppe vor. Sie erhalten ein Angebot mit vollständigem Leistungsverzeichnis – nachvollziehbar und anpassbar.
Objektarten mit laufender Reinigung
Das Prinzip der Unterhaltsreinigung ist überall gleich, die Schwerpunkte unterscheiden sich jedoch je nach Objekt. Für die wichtigsten Objektarten haben wir eigene Seiten mit den jeweiligen Besonderheiten – hier ein Überblick, worauf es bei der laufenden Reinigung jeweils ankommt:
- Büros und Verwaltungen: Reinigung außerhalb der Arbeitszeiten, Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Teeküchen.
- Arztpraxen: Abstimmung mit dem Hygieneplan, klare Trennung von Warte- und Behandlungsbereichen.
- Kitas: tägliche Reinigung von Waschräumen und Kontaktflächen, kindgerechte Mittel.
- Treppenhäuser in Wohnanlagen: wöchentlicher oder 14-täglicher Turnus, Aufzüge, Kellergänge, Briefkastenanlagen.
- Ladenlokale: Reinigung vor Ladenöffnung, Eingangszone und Verkaufsfläche.
- Fitnessstudios: Umkleiden, Duschen und Trainingsgeräte bei langen Öffnungszeiten.
- Kanzleien: diskreter Umgang mit Akten und Mandantenbereichen.
Gerade in gemischt genutzten Häusern kommen mehrere dieser Objektarten zusammen. Dann erstellen wir ein gemeinsames Leistungsverzeichnis mit getrennten Abschnitten je Nutzung, sodass jeder Mieter seine Positionen und Kosten klar erkennt. Einen Überblick über alle Leistungen rund um das Gebäude bietet unsere Seite zur Gebäudereinigung.
Typische Schwachstellen laufender Reinigungsverträge
Viele Auftraggeber wenden sich an uns, weil sie mit ihrer bisherigen Reinigung unzufrieden sind. Die Ursachen sind erstaunlich oft dieselben – und sie liegen selten nur an den Reinigungskräften, sondern häufig in der Vertragsgestaltung.
- –Leistungsverzeichnis mit Sammelbegriffen wie »Büros reinigen« ohne konkrete Positionen
- –ein einziger Turnus für das ganze Gebäude, unabhängig von der Nutzung
- –ständig wechselnde Reinigungskräfte, die das Objekt nicht kennen
- –keine Kontrolle, Mängel werden erst bemerkt, wenn sich jemand beschwert
- –periodische Arbeiten wie Heizkörper oder Türblätter fallen dauerhaft unter den Tisch
- –Verbrauchsmaterial ist nicht geregelt – Seife und Papier fehlen regelmäßig
- ✓konkrete Positionen je Raumgruppe, verständlich formuliert
- ✓Turnus je Raumgruppe nach tatsächlicher Nutzung
- ✓feste Reviere mit eingewiesenen Kräften und benannten Vertretungen
- ✓Kontrollgänge durch den Objektleiter anhand der Prüfkriterien
- ✓periodische Positionen mit festen Monaten im Jahresplan
- ✓Verbrauchsmaterial im Angebot eindeutig zugeordnet
Wenn Sie den Dienstleister wechseln möchten, analysieren wir zuerst den bestehenden Vertrag. Oft lässt sich schon durch eine überarbeitete Turnusplanung viel verbessern, ohne dass der Gesamtaufwand steigt.
Vertragsstart: so beginnt die laufende Reinigung
Damit die ersten Wochen reibungslos verlaufen, gehen wir in festen Schritten vor. Bei einem Wechsel stimmen wir den Starttermin so ab, dass sich der letzte Einsatz des bisherigen Anbieters und unser erster Einsatz nahtlos aneinanderreihen.
- 1Besichtigung und Bestandsaufnahme
Wir gehen gemeinsam durch das Objekt, erfassen Raumgruppen, Beläge und Nutzung und sehen uns ein vorhandenes Leistungsverzeichnis an.
- 2Angebot mit Turnusplanung
Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit allen Positionen, Intervallen und Zeitfenstern. Änderungswünsche arbeiten wir ein, bis der Plan passt.
- 3Revierplanung und Einweisung
Wir teilen das Objekt in Reviere, benennen die festen Kräfte und ihre Vertretungen und weisen alle vor dem ersten Einsatz vor Ort ein – inklusive Schlüssel, Alarmanlage und Hausregeln.
- 4Erste Wochen mit enger Begleitung
In der Anfangsphase kontrolliert der Objektleiter häufiger und stimmt sich mit Ihnen ab, ob Turnus und Ergebnis den Erwartungen entsprechen.
- 5Regelbetrieb und Anpassung
Danach läuft die Reinigung im vereinbarten Rhythmus. Ändert sich die Nutzung, wird das Leistungsverzeichnis angepasst.
Wie der Turnus die Kosten bestimmt

Die Kosten einer laufenden Reinigung ergeben sich im Kern aus dem Zeitbedarf pro Monat. Dieser hängt davon ab, wie groß die Flächen sind, wie aufwendig sie zu reinigen sind und wie oft jede Position anfällt. Ein Beispiel verdeutlicht den Hebel: Wird ein selten genutzter Besprechungsbereich statt täglich nur zweimal pro Woche gereinigt, sinkt der Aufwand für diese Fläche um mehr als die Hälfte – ohne dass sich am Erscheinungsbild etwas ändert.
Umgekehrt kann es sich lohnen, einzelne Positionen häufiger einzuplanen. Ein Eingangsbereich, der bei Regen nur zweimal pro Woche gereinigt wird, trägt Schmutz in das ganze Gebäude und erhöht den Aufwand überall. Eine sinnvolle Turnusplanung verteilt den Aufwand dorthin, wo er die größte Wirkung hat.
Ein niedriger Preis pro Quadratmeter ist nur aussagekräftig, wenn bekannt ist, welche Positionen in welchem Turnus enthalten sind. Vergleichen Sie Angebote deshalb immer anhand des Leistungsverzeichnisses, nicht anhand einer einzelnen Zahl.
Weitere Faktoren sind die Beläge, die Zahl der Sanitärobjekte, Zeitfenster außerhalb üblicher Arbeitszeiten und die Frage, ob Verbrauchsmaterial gestellt wird. Optionale Zusatzleistungen wie Teppichreinigung oder eine Desinfektionsreinigung kalkulieren wir als eigene Positionen.
Kontrolle, Erfahrung und Absicherung
Eine laufende Reinigung ist nur so gut wie ihre Steuerung. Deshalb liegt die Verantwortung für Ihr Objekt bei einer festen Person: Objektleiter Pascal Hartmann übernimmt Besichtigung, Einweisung und die regelmäßigen Qualitätskontrollen.
Wissenswertes zum Thema Unterhaltsreinigung
Alle Beiträge finden Sie in unserem Ratgeber.
Häufige Fragen zur Unterhaltsreinigung
Antworten auf die Fragen, die uns Auftraggeber vor dem Abschluss eines laufenden Reinigungsvertrags am häufigsten stellen. Wo wir überall arbeiten, steht auf der Seite Einsatzgebiete in Berlin.
Was ist eine Unterhaltsreinigung?
Die Unterhaltsreinigung ist die wiederkehrende Reinigung eines Objekts in festen Abständen. Sie entfernt den Schmutz, der durch die tägliche Nutzung entsteht, und hält Böden, Sanitärräume, Kontaktflächen und Gemeinschaftsbereiche dauerhaft in einem gepflegten Zustand. Grundlage ist ein Leistungsverzeichnis mit festgelegten Intervallen.
Worin unterscheidet sich die Unterhaltsreinigung von einer Grundreinigung?
Die Unterhaltsreinigung wiederholt sich regelmäßig und erhält einen Zustand. Die Grundreinigung ist ein einzelner, intensiver Einsatz, der hartnäckige Verschmutzungen und alte Pflegefilme entfernt und einen Ausgangszustand wiederherstellt. Beide werden sinnvoll kombiniert, etwa mit einer Grundreinigung pro Jahr und laufender Pflege dazwischen.
Wie oft sollte eine Unterhaltsreinigung stattfinden?
Das hängt von Nutzung, Personenzahl und Raumart ab. Sanitärräume und stark begangene Eingänge brauchen meist eine tägliche Reinigung, wenig genutzte Lager- oder Archivflächen kommen mit einem wöchentlichen oder monatlichen Turnus aus. Wir legen die Intervalle je Raumgruppe bei der Besichtigung fest.
Was ist Revierreinigung?
Bei der Revierreinigung ist jeder Reinigungskraft ein festes Gebiet im Objekt zugeordnet, für das sie verantwortlich ist. Sie kennt dort jeden Raum und jede Besonderheit. Das erleichtert die Qualitätskontrolle und sorgt für gleichbleibende Ergebnisse.
Was steht im Leistungsverzeichnis einer Unterhaltsreinigung?
Das Leistungsverzeichnis listet für jede Raumgruppe die einzelnen Arbeiten und deren Turnus auf, etwa Böden feucht wischen, Papierkörbe leeren oder Heizkörper abwischen. Dazu kommen Zeitfenster, Hinweise zu Belägen und Mitteln sowie die Kriterien, nach denen die Qualität geprüft wird.
Für welche Objekte eignet sich eine Unterhaltsreinigung?
Für nahezu jedes regelmäßig genutzte Gebäude: Büros, Praxen, Kitas, Ladenlokale, Fitnessstudios, Treppenhäuser von Wohnanlagen, Hotels oder Sozialräume in Gewerbebetrieben. Für viele dieser Objektarten gibt es auf unserer Website eigene Seiten mit den Besonderheiten.
Kann der Turnus nachträglich geändert werden?
Ja. Wenn sich die Nutzung verändert, etwa durch mehr Mitarbeitende, neue Öffnungszeiten oder umgewidmete Räume, passen wir die Intervalle an und halten den neuen Turnus im aktualisierten Leistungsverzeichnis fest.
Was passiert, wenn eine Reinigungskraft krank ist oder Urlaub hat?
Wir organisieren die Vertretung. Damit die Qualität gleich bleibt, erhält die Vertretung die Objektunterlagen mit Revierplan, Schlüsselregelung und Besonderheiten. Für Sie ändert sich nichts an Turnus und Ansprechpartner.
Sind Reinigungsmittel und Geräte im Preis enthalten?
In der Regel bringen wir Reinigungsmittel, Tücher und Geräte mit. Ob Verbrauchsmaterialien wie Seife, Papierhandtücher und Toilettenpapier von uns gestellt oder nur nachgefüllt werden, legen wir im Angebot fest.
Wie werden die Kosten einer Unterhaltsreinigung berechnet?
Grundlage ist der Zeitbedarf, der sich aus Fläche, Raumarten, Belägen und Turnus ergibt. Je häufiger und je kleinteiliger gereinigt wird, desto höher der monatliche Aufwand. Nach einer kostenfreien Besichtigung erhalten Sie ein Angebot mit allen Positionen.
Wie wird die Qualität kontrolliert?
Unser Objektleiter Pascal Hartmann prüft die vereinbarten Positionen bei Kontrollgängen vor Ort, nimmt Rückmeldungen auf und passt bei Bedarf Turnus oder Arbeitsweise an. Prüfgrundlage sind die Kriterien im Leistungsverzeichnis.
In welchen Bezirken bieten Sie Unterhaltsreinigung an?
In allen zwölf Berliner Bezirken. Eine Übersicht finden Sie auf unserer Seite zu den Einsatzgebieten.