Schimmelentfernung für Berliner Wohnungen und Gewerberäume
Ursachenorientierte Schimmelentfernung: Befall fachgerecht beseitigen – und vorher klären, woher die Feuchtigkeit kommt

Ein dunkler Fleck in der Zimmerecke, ein muffiger Geruch hinter dem Kleiderschrank, graue Punkte in der Silikonfuge der Dusche: Schimmelbefall beginnt oft unauffällig. Wer ihn nur wegwischt, sieht ihn meist bald wieder. Denn Schimmel ist kein Reinigungsproblem im eigentlichen Sinn, sondern das sichtbare Zeichen eines Feuchteproblems.
Wir entfernen oberflächlichen Schimmelbefall in Wohnungen, Büros, Praxen und Gewerberäumen in ganz Berlin – und orientieren uns dabei am Schimmelleitfaden des Umweltbundesamts. Das heißt konkret: Zuerst wird die Ursache eingegrenzt, dann wird entschieden, ob eine Reinigung genügt oder befallene Materialien entfernt werden müssen. Wo ein Schaden zu groß, zu tief oder zu unklar ist, sagen wir das offen und arbeiten mit Sachverständigen und Sanierungsfachbetrieben zusammen, statt ein Problem zu überdecken.
Für Mieter, Vermieter und Hausverwaltungen ist diese Klarheit wichtig. Denn wer Schimmel entfernen lässt, will danach Ruhe haben – nicht in drei Monaten an derselben Stelle von vorn anfangen. Deshalb gehen wir ursachenorientiert vor: Wir benennen die vermutete Feuchtequelle, etwa Kondensation, einen Leitungsschaden oder eindringendes Wasser, und stimmen ab, wer sie beheben muss, bevor der Befall entfernt wird.
Objektleiter Pascal Hartmann sieht sich den Befall vor Ort an, bespricht mit Ihnen die möglichen Ursachen und legt fest, welche Arbeiten wir übernehmen und wo ein Fachbetrieb oder Sachverständiger hinzugezogen werden sollte.
Ohne Feuchtequelle kein Schimmel: die Ursache zuerst
Schimmelpilzsporen sind praktisch überall in der Luft vorhanden. Zum Problem werden sie erst, wenn sie auf einer Oberfläche über längere Zeit genug Feuchtigkeit finden. Die zentrale Frage bei jedem Befall lautet deshalb nicht „Womit wischen wir das weg?“, sondern „Warum ist diese Stelle feucht?“. Erst wenn die Antwort feststeht, ist eine Entfernung sinnvoll.
Häufige Feuchtequellen in Berliner Gebäuden
- Kondensation an kalten Flächen: Warme, feuchte Raumluft schlägt sich an Außenwandecken, Fensterlaibungen und hinter Möbeln an Außenwänden nieder.
- Wärmebrücken: Deckenauflager, Balkonplatten und Rollladenkästen sind im Altbau wie im Plattenbau typische Kältezonen.
- Leitungsschäden: Undichte Wasser- oder Heizungsleitungen durchfeuchten Wände und Böden oft unbemerkt.
- Eindringendes Wasser: Defekte Dachrinnen, undichte Fensteranschlüsse oder Risse in der Fassade.
- Aufsteigende Feuchte: In Kellern und Erdgeschossen älterer Häuser ohne funktionierende Abdichtung.
- Baufeuchte: Neubauten und frisch sanierte Räume geben über Monate Feuchtigkeit aus Estrich und Putz ab.
Was wir bei der Besichtigung prüfen
- Lage des Befalls: Außenwand, Innenwand, Ecke, Boden, Decke
- Muster des Befalls: punktuell, flächig, entlang von Leitungen oder Fugen
- Raumnutzung: Schlafzimmer, Bad, Küche, Keller, Lager
- Möblierung an Außenwänden und Abstand zur Wand
- Sichtbare Hinweise auf Wasserschäden oder Undichtigkeiten
- Lüftungs- und Heizgewohnheiten, soweit Sie uns dazu Auskunft geben
Lässt sich die Ursache vor Ort nicht eindeutig klären, empfehlen wir einen Bausachverständigen oder Sachverständigen für Schimmel. Das kostet zunächst Zeit, verhindert aber, dass eine Entfernung ins Leere läuft.
Was der Schimmelleitfaden des Umweltbundesamts empfiehlt
Das Umweltbundesamt hat 2017 den „Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden“ veröffentlicht. Er gilt in Deutschland als zentrale fachliche Grundlage für den Umgang mit Schimmel in Innenräumen. Für Eigentümer und Mieter lassen sich daraus einige klare Grundsätze ableiten, an denen auch wir uns orientieren:
| Grundsatz | Was das in der Praxis bedeutet |
|---|---|
| Ursache ermitteln und beseitigen | Eine Entfernung ohne Behebung der Feuchtequelle ist keine Sanierung. Leitungsschäden werden repariert, Durchfeuchtungen getrocknet, bevor neu beschichtet wird. |
| Befall entfernen statt abtöten | Auch abgetötete Pilzbestandteile können Allergien auslösen. Ziel ist deshalb, befallenes Material zu entfernen bzw. Flächen gründlich zu reinigen. |
| Kein routinemäßiger Biozideinsatz | Desinfektions- und Biozidmittel sind in Innenräumen in der Regel nicht nötig und können eigene Belastungen verursachen. |
| Poröse Materialien meist ausbauen | Durchwachsene Tapeten, Gipskarton, Dämmstoffe oder Silikonfugen werden entfernt und ersetzt. Glatte Flächen können gereinigt werden. |
| Schutz der Ausführenden und Bewohner | Staubarme Arbeitsweise, Schutzausrüstung, bei größeren Schäden Abschottung des Arbeitsbereichs, abschließende Feinreinigung. |
| Größere Schäden in Fachhände | Kleine, oberflächliche Befälle bis etwa 0,5 m² können unter Bedingungen selbst entfernt werden; darüber hinaus wird ein Fachbetrieb empfohlen. |
| Erfolg kontrollieren | Nach der Sanierung wird geprüft, ob Befall und Feuchte beseitigt sind – bei größeren Schäden gegebenenfalls durch Sachverständige mit Messungen. |
Warum Abtöten allein nicht genügt
Viele Schimmelsprays versprechen, den Pilz in kurzer Zeit „abzutöten“. Optisch verschwindet der Fleck oft tatsächlich, weil das Mittel bleicht. Die Pilzbestandteile bleiben aber im Material und können weiterhin Partikel an die Raumluft abgeben. Außerdem ändert ein Spray nichts an der Feuchtigkeit, die das Wachstum erst ermöglicht hat. Deshalb setzt der Leitfaden auf Entfernen und Trocknen statt auf chemisches Behandeln. Für uns heißt das: Wir greifen nur dort zu Mitteln, wo sie die mechanische Reinigung sinnvoll ergänzen, und nie als Ersatz für sie.
Der Leitfaden richtet sich an Fachleute wie Sachverständige, Sanierungsunternehmen und Behörden, aber seine Kernaussagen helfen auch Laien bei der Einordnung. Das Umweltbundesamt stellt zusätzlich allgemein verständliche Informationen für Bewohner bereit.
Wer entfernt was? Orientierung nach Art und Größe des Befalls
Nicht jeder Schimmelfleck braucht eine aufwendige Sanierung, und nicht jeder Befall ist ein Fall für eine Reinigungsfirma. Diese Abstufung hilft bei der Einordnung. Die endgültige Entscheidung treffen wir gemeinsam mit Ihnen nach der Besichtigung.
- 1Kleiner, oberflächlicher Befall mit bekannter Ursache
Zum Beispiel einzelne Stockflecken in der Silikonfuge oder ein kleiner Fleck an der Fensterlaibung nach einem feuchten Winter. Solche Stellen können oft selbst entfernt werden. Wir übernehmen das, wenn Sie es nicht selbst machen möchten oder wenn im Haushalt empfindliche Personen leben.
- 2Befall auf glatten Flächen oder an Einrichtung
Schimmel auf Fliesen, lackierten Türen, Fensterrahmen, Glas oder Möbeloberflächen lässt sich in der Regel gründlich reinigen. Hier liegt unser Schwerpunkt – mit staubarmer Arbeitsweise und Feinreinigung des Umfelds.
- 3Befall in Tapete, Putz oder Silikon
Ist das Material durchwachsen, wird es entfernt: Tapete ab, Silikonfuge raus, bei tiefem Befall Putz abtragen. Kleinere Rückbauten dieser Art stimmen wir mit Ihnen ab; Putz- und Malerarbeiten übernimmt ein entsprechender Handwerksbetrieb.
- 4Größere Fläche, verdeckter Befall oder unklare Ursache
Ab etwa einem halben Quadratmeter, bei Befall in Hohlräumen, Dämmung oder Fußbodenaufbau sowie nach Wasserschäden gehört die Sanierung in die Hände eines spezialisierten Fachbetriebs, oft nach Bewertung durch einen Sachverständigen. Wir unterstützen mit Räumung, Vorreinigung und abschließender Feinreinigung.
Menschen mit Allergien, Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen, mit geschwächtem Immunsystem sowie Schwangere und Kinder sollten keine Schimmelentfernung durchführen und sich während der Arbeiten nicht im betroffenen Raum aufhalten. Ob ein Befall gesundheitlich relevant ist, kann nur ein Arzt beurteilen – wir geben dazu keine Einschätzung ab.
Verbreitete Irrtümer – und was stattdessen hilft
Rund um Schimmel kursieren viele Hausmittel und Ratschläge. Einige davon verschlimmern die Situation. Die folgende Gegenüberstellung zeigt die häufigsten Fehler, die uns bei Besichtigungen begegnen.
- –Den Fleck mit Chlorreiniger besprühen, bis er hell ist
- –Mit Essig behandeln – auf kalkhaltigen Untergründen kann das sogar Nährboden schaffen
- –Über den Befall streichen oder neu tapezieren
- –Trocken abbürsten oder absaugen mit einem gewöhnlichen Staubsauger
- –Den Schrank einfach wieder direkt an die Außenwand schieben
- –Lüften durch dauerhaft gekippte Fenster im Winter
- ✓Befall feucht und staubarm entfernen, glatte Flächen gründlich reinigen
- ✓Auf kleinen Flächen bei Bedarf 70- bis 80-prozentiges Ethanol einsetzen, gut lüften
- ✓Durchwachsene Tapete und Putz entfernen, erst nach Trocknung neu beschichten
- ✓Staub nur mit Geräten aufnehmen, die feine Partikel zurückhalten
- ✓Möbel mit Abstand zur Außenwand aufstellen, damit Luft zirkulieren kann
- ✓Mehrmals täglich kurz und kräftig stoß- oder querlüften
So läuft die Schimmelentfernung durch unser Team ab
Bei Befall, der in unseren Leistungsbereich fällt, arbeiten wir nach einem festen Ablauf. Er soll verhindern, dass Sporen und Staub beim Entfernen in die übrige Wohnung verteilt werden.
Möbel abrücken oder ausräumen, empfindliche Gegenstände abdecken, Türen schließen. Bewohner verlassen den Arbeitsbereich.
Unser Team arbeitet mit Atemschutz, Handschuhen und Schutzbrille. Bei größeren Flächen wird der Arbeitsbereich mit Folie abgetrennt.
Glatte Flächen werden gereinigt, befallene Fugen oder Tapeten nach Absprache entfernt. Wir arbeiten feucht, damit möglichst wenig Staub entsteht.
Entferntes Material und benutzte Tücher werden direkt im Raum in reißfeste Säcke verpackt und verschlossen hinausgetragen.
Angrenzende Flächen, Boden und Möbeloberflächen werden staubbindend gereinigt. Danach wird gründlich gelüftet.
Wir zeigen Ihnen die bearbeiteten Stellen, dokumentieren sie mit Fotos und besprechen, was gegen erneuten Befall getan werden sollte.
Silikonfugen in Bad und Küche: ein Sonderfall
Schwarze Punkte in Silikonfugen gehören zu den häufigsten Schimmelbildern überhaupt. Silikon ist dauerelastisch und weich, Pilzfäden wachsen deshalb in das Material hinein. Ist die Fuge durchwachsen, hilft auch intensives Reinigen nicht mehr: Die Fuge wird vollständig entfernt, der Untergrund gereinigt und getrocknet und erst dann neu verfugt. Oberflächliche Beläge auf noch intakten Fugen lassen sich dagegen im Rahmen unserer Sanitärreinigung regelmäßig entfernen, bevor sie einwachsen.
Schimmel entdeckt? Lassen Sie uns zuerst draufschauen
Schicken Sie uns ein paar Fotos des Befalls und beschreiben Sie kurz, wo er auftritt und seit wann. Wir vereinbaren eine kostenfreie Besichtigung, ordnen den Befall ein und sagen Ihnen ehrlich, ob wir ihn entfernen können oder ob ein Sachverständiger oder Sanierungsfachbetrieb der bessere erste Schritt ist.
Ihr Nutzen: Schimmel entfernen lassen mit Plan statt Aktionismus
Eine Schimmelentfernung durch eine Fachfirma lohnt sich nicht, weil sie schneller wischt, sondern weil sie systematisch vorgeht. Für Bewohner, Vermieter und Betreiber gewerblicher Räume ergeben sich daraus konkrete Vorteile:
Sie wissen nach der Besichtigung, ob eine Reinigung genügt, ob Material ausgebaut werden muss oder ob ein Sachverständiger die Ursache klären sollte.
Feuchte, staubarme Arbeitsweise, Abtrennung bei größeren Flächen und eine Feinreinigung danach verringern das Risiko, dass Pilzbestandteile in andere Räume gelangen.
Sie müssen weder selbst mit Schutzausrüstung arbeiten noch empfindliche Haushaltsmitglieder dem Staub aussetzen.
Fotos vor und nach der Entfernung sowie eine kurze Beschreibung helfen bei der Abstimmung zwischen Mieter, Vermieter, Hausverwaltung und gegebenenfalls Versicherung.
Wenn nach der Entfernung ein Maler, Installateur oder Fachbetrieb weitermachen muss, stimmen wir die Reihenfolge ab, damit nichts zu früh überstrichen wird.
Wir versprechen keine „dauerhafte Schimmelfreiheit“. Wir sagen Ihnen, was wir leisten können und was zusätzlich passieren muss, damit der Befall nicht zurückkehrt.
Für Mieter, Vermieter und Hausverwaltungen: die Rollen im Überblick
Schimmel in einer Mietwohnung ist häufig auch eine Frage der Zuständigkeit. Rechtsberatung können und dürfen wir nicht leisten, doch einige Grundregeln helfen, unnötigen Streit zu vermeiden:
Befall dem Vermieter oder der Hausverwaltung unverzüglich melden – Mieter sind zur Anzeige von Mängeln verpflichtet. Fotos mit Datum machen, keine baulichen Eingriffe ohne Absprache.
Ursache klären lassen und bauliche Mängel wie Leitungsschäden, undichte Fenster oder Wärmebrücken beheben. Bei strittiger Ursache ist ein Sachverständiger der neutrale Weg.
Meldungen bündeln, Handwerker und Fachfirmen koordinieren, Ergebnisse dokumentieren. Wir liefern dafür Fotos und eine kurze Beschreibung der ausgeführten Arbeiten.
In Büros, Praxen und Lagern zusätzlich an den Arbeitsschutz denken: Beschäftigte sollten nicht in befallenen Räumen arbeiten, bis die Ursache behoben ist.
Ob ein Schimmelbefall auf das Gebäude oder auf das Nutzungsverhalten zurückgeht, kann nur ein Sachverständiger fundiert beurteilen. Wir dokumentieren den Zustand vor der Entfernung, damit die Ausgangslage später nachvollziehbar bleibt, treffen aber keine Aussage zur Schuldfrage.
Feinreinigung nach einer Schimmelsanierung
Wurde ein größerer Schaden von einem Sanierungsfachbetrieb behoben, bleiben häufig feine Stäube aus Putz, Dämmung und Pilzbestandteilen in der Wohnung zurück. Der Leitfaden des Umweltbundesamts sieht nach der Sanierung deshalb eine gründliche Feinreinigung vor. Diese Arbeit übernehmen wir gern, auch wenn die eigentliche Sanierung durch einen anderen Betrieb erfolgt ist.
- Staubbindende Reinigung aller Oberflächen im Sanierungsbereich und in angrenzenden Räumen
- Aufnahme von Feinstaub mit Geräten, die feine Partikel zurückhalten, statt mit gewöhnlichen Haushaltsstaubsaugern
- Reinigung von Heizkörpern, Fensterbänken, Türrahmen, Sockelleisten und Lichtschaltern
- Feuchtes Abwischen von Möbeln, Schränken innen und außen, sofern sie im Raum geblieben sind
- Abschließende Bodenreinigung je nach Belag
Auch nach einem Wasserschaden oder einer Renovierung ist eine solche Reinigung sinnvoll. Für Räume, in denen umfangreich gebaut wurde, bietet sich unsere Baureinigung an, für eine intensive Reinigung der gesamten Wohnung die Grundreinigung.
Vorbeugen: Feuchtigkeit im Alltag in Grenzen halten
Nach der Entfernung beginnt die eigentliche Aufgabe: dafür sorgen, dass die Fläche trocken bleibt. Bauliche Ursachen müssen baulich behoben werden. Wo Kondensation die Ursache war, helfen einfache Gewohnheiten. Das Umweltbundesamt empfiehlt unter anderem:
- Ein einfaches Hygrometer zeigt, ob die Luftfeuchte in einem Raum dauerhaft zu hoch ist.
- Nach dem Duschen, Kochen und Wäschetrocknen sofort lüften, Feuchtigkeit nicht in andere Räume ziehen lassen.
- Auch wenig genutzte Räume im Winter nicht völlig auskühlen lassen – kalte Wände ziehen Kondenswasser an.
- Fensterbänke und Fensterrahmen morgens kontrollieren, Kondenswasser abwischen.
- Silikonfugen in Bad und Küche nach dem Duschen trockenwischen und bei Verfärbung rechtzeitig erneuern lassen.
- Wasserflecken, abblätternde Farbe oder muffigen Geruch ernst nehmen und früh melden.
Keller, Lager und gewerbliche Räume

In Kellern, Lagern und Abstellräumen gelten eigene Regeln. Sie sind oft kühl, werden selten beheizt und im Sommer falsch gelüftet: Warme Außenluft strömt herein, kühlt an den Wänden ab und gibt dort ihre Feuchtigkeit ab. Sommerliches Dauerlüften kann einen Keller deshalb feuchter machen statt trockener. Lagergut aus Pappe, Holz oder Textil sollte nicht direkt an Außenwänden oder auf dem Boden stehen. In Büros, Praxen und Läden kommen Klimaanlagen, Teeküchen und Sanitärräume hinzu, deren Abläufe und Filter regelmäßig gewartet werden sollten.
Wir arbeiten in allen zwölf Berliner Bezirken, in Altbauten mit dicken Mauern ebenso wie in Plattenbauten und Neubauten. Unsere Einsatzorte zeigt die Seite Einsatzgebiete in Berlin. Für Rückfragen erreichen Sie uns auch per E-Mail an info@putzprofisberlin.de.
Wissenswertes zum Thema Schimmelentfernung
Alle Beiträge finden Sie in unserem Ratgeber.
Häufige Fragen zum Entfernen von Schimmel
Die folgenden Antworten geben einen ersten Überblick. Ihren konkreten Befall bewerten wir gern bei einer kostenfreien Besichtigung.
Kann ich kleinen Schimmel selbst entfernen?
Nach den Bürgerinformationen des Umweltbundesamts können geringe, oberflächliche Befälle bis etwa einem halben Quadratmeter in vielen Fällen von den Bewohnern selbst entfernt werden – vorausgesetzt, die Ursache ist bekannt und behoben, es wird mit Schutzhandschuhen, Atemschutzmaske und Schutzbrille gearbeitet und niemand mit Allergien, Atemwegserkrankungen oder geschwächtem Immunsystem führt die Arbeiten aus. Bei größeren oder tiefer gehenden Schäden sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden.
Reicht es, den Schimmel wegzuwischen oder zu überstreichen?
Nein. Überstreichen verdeckt den Befall nur, und auch abgetötete Schimmelpilze und Sporen können noch allergisierend wirken. Befall muss entfernt werden, und vor allem muss die Feuchtequelle beseitigt sein. Sonst kehrt der Schimmel an derselben Stelle zurück.
Warum fragen Sie zuerst nach der Ursache?
Schimmel wächst nur dort, wo über längere Zeit zu viel Feuchtigkeit vorhanden ist. Ohne Klärung, ob Kondensation, ein Leitungsschaden, aufsteigende Feuchte oder ein Neubau-Effekt dahintersteckt, wäre jede Entfernung nur eine Zwischenlösung. Deshalb steht die Ursachenfrage am Anfang, so wie es auch der Leitfaden des Umweltbundesamts vorsieht.
Setzen Sie Chlor oder andere Desinfektionsmittel gegen Schimmel ein?
Chlorhaltige Mittel empfehlen wir in Wohnräumen nicht. Das Umweltbundesamt rät von einem routinemäßigen Biozideinsatz in Innenräumen ab, weil das Abtöten allein das Problem nicht löst. Auf glatten Flächen genügt meist eine gründliche mechanische Reinigung, kleinere Flächen können mit 70- bis 80-prozentigem Ethanol behandelt werden, sofern gut gelüftet wird und keine Zündquellen in der Nähe sind.
Ab wann brauche ich einen Sachverständigen?
Sinnvoll ist ein Sachverständiger, wenn die Ursache unklar ist, wenn Schimmel immer wieder auftritt, wenn ein verdeckter Befall vermutet wird, etwa hinter Schränken, Vorsatzschalen oder im Fußbodenaufbau, und wenn Mieter und Vermieter über die Verantwortung streiten. Auch nach Wasserschäden ist eine fachliche Bewertung oft sinnvoll.
Was übernehmen Sie bei größeren Schimmelschäden?
Bei größeren Schäden koordinieren wir uns mit dem Sachverständigen beziehungsweise dem ausführenden Sanierungsfachbetrieb. Wir übernehmen dann zum Beispiel vorbereitende Räumungs- und Reinigungsarbeiten sowie die staubarme Feinreinigung nach Abschluss der Sanierung, damit keine Sporen und Stäube in den übrigen Räumen verbleiben.
Muss eine Tapete mit Schimmel entfernt werden?
In der Regel ja. Tapeten, Gipskarton, Dämmstoffe und andere poröse Materialien, die vom Schimmel durchwachsen sind, lassen sich nicht zuverlässig oberflächlich reinigen. Sie werden entfernt und fachgerecht entsorgt. Glatte, nicht saugende Oberflächen wie Fliesen, Glas oder lackierte Flächen lassen sich dagegen meist reinigen.
Wird nach der Schimmelentfernung eine Luftmessung gemacht?
Nicht automatisch. Bei sichtbarem Befall ist eine Messung für die Entscheidung über die Entfernung meist nicht nötig. Messungen können sinnvoll sein, wenn ein verdeckter Befall vermutet wird oder der Sanierungserfolg bei größeren Schäden nachgewiesen werden soll. Diese Messungen führen Sachverständige oder spezialisierte Labore durch.
Ich bin Mieter und habe Schimmel entdeckt – was zuerst?
Informieren Sie Ihren Vermieter oder die Hausverwaltung möglichst schnell und schriftlich, denn Mieter sind nach dem Mietrecht verpflichtet, Mängel anzuzeigen. Fotografieren Sie den Befall mit Datum. Bauliche Eingriffe sollten Sie nicht ohne Absprache vornehmen. Die Beauftragung einer Entfernung stimmen Sie am besten mit dem Vermieter ab.
Wie schnell kommt Schimmel nach der Entfernung zurück?
Das hängt allein davon ab, ob die Feuchtequelle beseitigt wurde. Ist ein Leitungsschaden repariert und das Mauerwerk getrocknet, oder ist eine Wärmebrücke behoben und das Lüftungsverhalten angepasst, bleibt die Fläche in der Regel frei. Wird nur die sichtbare Oberfläche gereinigt, kann sich der Befall dagegen schon nach wenigen Wochen wieder zeigen.
Kann man in der Wohnung bleiben, während Schimmel entfernt wird?
Bei kleinen Flächen meist ja, wenn der Raum während der Arbeiten geschlossen bleibt und anschließend gut gelüftet und gereinigt wird. Bei größeren Arbeiten werden betroffene Bereiche abgeschottet. Ob ein Raum zeitweise nicht genutzt werden sollte, klären wir vorab – besonders, wenn Kinder, Schwangere, ältere oder vorerkrankte Menschen im Haushalt leben.
Was kostet die Entfernung von Schimmel?
Das hängt von Größe und Tiefe des Befalls, vom Material, vom Aufwand für Schutzmaßnahmen und davon ab, ob befallene Bauteile entfernt werden müssen. Feste Pauschalen nennen wir deshalb nicht. Nach einer kostenfreien Begutachtung vor Ort bekommen Sie ein schriftliches Angebot, in dem auch steht, welche Arbeiten ein anderer Fachbetrieb übernehmen sollte.